27. Januar 2017 

Night of The Jumps 

St. Jakobhalle 

Basel

Alljährlich darf man in der St. Jakobhalle in Basel die weltbesten Freestyle FMX Fahrer bei ihren härtesten Tricks bewundern. Die Night of The Jumps ist die einzige Weltmeisterschaft in dieser Disziplin. Mit geschätzten 5’000 Besucher/Innen war die umgebaute Halle gut besucht und die Stimmung für so einen Event recht ansprechend. Viele liessen es sich nicht nehmen, die Fahrer an der Pit Party im Fahrerlager zu treffen, ein Selfie zu machen und je nachdem wie gut man Englisch oder Spanisch spricht, auch ein paar Fragen zu stellen. Schon beeindruckend, wie gelassen die Fahrer kurz vor dem Saisonstart diesen Rummel nahmen. Immerhin kann ein kleiner Fahrfehler oder eine falsche Bewegung im schlimmsten Fall das Leben kosten.

Der Aufbau hat bereits am Donnerstag 25. Januar begonnen. 120 LKW-Ladungen Sand wurden nach Basel gebracht, um die Piste zu bearbeiten. Es war also alles angerichtet für einen grossen Showkampf. 

Punkt 19:00 Uhr wurde es dunkel in der Halle und auf den Video Screens begrüssten die Fahrer zur grossen Sport-Show. Nachdem auch noch der Moderator des Abends das Maskottchen die Juroren oder Judges und alle zehn Fahrer vorgestellt hatte, konnte die Qualifikation beginnen. 

Es galt in einer gewissen Zeit sechs verschiedene Tricks zu zeigen, danach gab es eine kleine Verschnaufpause, um den siebten Trick zu zeigen. Die besten Sechs kamen ins Finale. 

Mit am Start war der erst 20-jährige Deutsche Luc Ackermann. Und der Junge hat Mut, doch leider stürzte er in der Quali, blieb aber zum Glück unverletzt. Der Platz im Final war im dennoch sicher. Der junge Mann ist ein Riesentalent und für mich der klare Sieger des Abends.

Punkt 19:00 Uhr wurde es dunkel in der Halle und auf den Video Screens begrüssten die Fahrer zur grossen Sport-Show. Nachdem auch noch der Moderator des Abends das Maskottchen die Juroren oder Judges und alle zehn Fahrer vorgestellt hatte, konnte die Qualifikation beginnen. 

Es galt in einer gewissen Zeit sechs verschiedene Tricks zu zeigen, danach gab es eine kleine Verschnaufpause, um den siebten Trick zu zeigen. Die besten Sechs kamen ins Finale. 

Mit am Start war der erst 20-jährige Deutsche Luc Ackermann. Und der Junge hat Mut, doch leider stürzte er in der Quali, blieb aber zum Glück unverletzt. Der Platz im Final war im dennoch sicher. Der junge Mann ist ein Riesentalent und für mich der klare Sieger des Abends.

Bevor es aber zum grossen Finale kam, gab es noch den Rockwell Best Whip Contest. Die sechs Qualifizierten Fahrer sprangen jeweils über die Rampe und versuchten das Hinterrad so weit als möglich Quer zu stellen. Gefahren wurden dreimal zwei Runden. Nach zwei Runden flogen die Ersten raus. Im Finale traten nur noch zwei Fahrer gegeneinander an. Die Endrunde gewann David Rinaldo gegen Pat Bowden 

Der Whip Contest war Action pur und bot beste Unterhaltung.

In der Pause fuhren zuerst die Bagger auf, um die Piste für den Final zu präparieren. Es gab einige Furchen, die geglättet werden mussten. Danach betrat die Zürcher Alternativ Rockband Underskin die quadratische Bühne. Mit «Use Me» präsentierte das Trio um Andrina Travers und den neuen vierten Mann am Bass, Juwal Penner, ihre neuste Single. Der Auftritt war keine leichte Sache, da sich die meisten Leute im Foyer verpflegten. Dennoch gab die Band ihr Bestes und erntete von den Anwesenden viel Applaus. Der Standort in der Mitte der Arena machte es nicht einfacher, die Leute zu erreichen. Eine Seite sah immer den Rücken der Musiker, zudem war das Publikum sehr weit weg. Für Underskin, die als Band gerne mit dem Publikum interagierten, ein weiterer Nachteil. Nach fünf Songs war ihr Auftritt auch schon wieder vorbei. Wie die Band wahrgenommen wurde, ist schwer zu beurteilen. Mir hat ein Besucher, der etwas abseits gesessen ist, gesagt, dass er gar nichts gesehen hat. Als Veranstalter hätte man da sicher mehr machen können. Kameramann und Video Screen waren vorhanden, warum also nicht die Band geschickt in Szene setzen? Da wurde eine Chance verpasst, einer jungen Band eine grosse Plattform zu geben. Schade.

Nach der Pause wurde es richtig spektakulär. Maxxis Highest Air Contest war eine Disziplin, die ich so noch nie gesehen habe. Beim Landehügel (ich habe keine Ahnung wie das richtig heisst). wurde eine Messlatte wie beim Hochsprung montiert. Die Fahrer hatten einen sehr kurzen Anlauf fuhren fast senkrecht hinauf und mussten diese Stange überfliegen. Wer sie runter reisst, ist ausgeschieden. Die erste Höhe war bei sechs Metern, gemessen von der Absprungkante zur Latte. Für diese harten Jungs war das keine Herausforderung. Der Sieger (name) übersprang sagenhafte 8.50 Meter. Mich hat die Disziplin sehr beeindruckt, weil der Anlauf sehr kurz war und die Power der Maschinen einem aufgezeigt wurde.

Der Final wurde im gleichen Modus wie die Qualifikation ausgetragen. Den Fans in der nahezu ausverkauften Halle wurde ein Riesenspektakel geboten. Einmal mehr an diesem Abend stach der Youngster Luc Ackermann heraus. Kein Wunder also, dass er nach seinem Lauf in Führung lag, bis der letzte Fahrer und amtierender Weltmeister Maikel Melero kam. Ein Cali Roll to 1-Hand Lander und den Nac Flair brachte wohl die Entscheidung. Die Judges hatten aber einiges zu diskutieren. Schlussendlich waren es mickrige 9 Punkte (!), die den Spanier vor den Deutschen stellten. Wie ich am Anfang erwähnt habe, ist Luc Ackermann für mich der klare Sieger, schon nur, weil er im Finale den Mini Flip, bei dem er in der Qualifikation stürzte, noch einmal zeigte. 

Die erste Runde von Night of the Jumps und somit der Start zur FMX Weltmeisterschaft 2018 ist vorbei. Es war ein spektakulärer und spannender Abend, der mit drei Stunden sicher sehr lang war, jedoch einiges zu bieten hatte.

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