30. September 2019

Kamelot 

Leaves' Eyes

Visions of Altlantis

Z-7 Pratteln

Am Sonntag 30. September versammelten sich die Synphonic- und Powermetalfans im Z-7 in Pratteln. 

Mit Vision of Atlantis aus Österreich, Leaves' Eyes aus Deutschland und Kamelot aus den USA durfte man sich auf drei grossartige Bands freuen, die vor allem mit kraftvollem Gesang ihre Fans gewinnen konnten. 

Es war also nicht verwunderlich, dass schon bei der ersten Band, Visions of Atlantis, viele Fans vor der Bühne standen. Die Stimmung war typisch Z-7, also ausgezeichnet. Die österreichische Band mit der französischen Sängerin Clémentine Delauney betrat pünktlich die Bühne und legte gleich mit «The Deep & the Dark » vom gleichnamigen aktuellen Album los. Leider war der eigentliche Sänger und Duett-Partner von Clémentine, Siegfried Samer, wegen beruflichen Terminkollisionen nicht dabei. Mit Michele Guaitoli von der italienischen Symphonic-Metal-Band Temperance konnte aber ein ausgezeichneter Ersatz gefunden werden. Leider vergingen die 30 Minuten Spielzeit wie im Flug. Visions of Atlantis überzeugten das Publikum vom ersten bis zum letzten Song und zeigten das sie mehr als nur ein Support-Act sind.

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Gespannt war ich auf Leave’s Eyes, die ich bis dahin noch nie live gehört und gesehen habe. Sagen, Myten und Wikinger-Geschichten musikalisch verpackt, machten mich aber neugierig auf die Band aus Deutschland.

Bevor die Band die Bühne betrat kamen fünf Als Wikinger verkleidete Statisten auf die Bühne und stellten sich vor das Schlagzeugpodest. Dort blieben sie während dem ersten Song,«Sign of the Dragonhead» vom gleichnamigen aktuellen Album stehen. 

Wie schon Visions of Atlantis hatten Leves’ Eyes zwei Stimmen, die sich hervorragend ergänzten Wobei Elina Siirala den Lead übernahm. Alexander Krull trat nur ab und zu in den Vordergrund, hatte aber durchaus auch seine Solo-Parts. 

Leves’ Eyes durften 40 Minuten das Z-7-Publikum verzücken. Besonders die sehr attraktive Sängerin Elina kam beim Publikum sehr gut an.

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Mit ihrem neuen Album «The Shadow Theory» im Gepäck kam die amerikanischen Power-Metal-Band Kamelot zum dreizehnten Mal nach Pratteln. Ebenfalls neu dabei war Schlagzeuger Johan Nunez. Lead Sänger Tommy Karevik wurde auf dieser Tour von Lauren Hart als weibliche Gesangspartnerin begleitet. Diese weibliche Gesangsparts machen den Sound von Kamelot so einzigartig.

Wie schon die anderen Bands, präsentierte der Hedliner als erstes einen Song vom aktuellen Album. Bei «Phantom Divine (Shadow Empire)» trat Tommy mit einem Umhang und Kapuze vors Mikrofon, um die ersten Zeilen zu singen. Lauren blieb im Hintergrund, war aber immer gut zu hören.

Jedoch nicht nur das neue Material wurde in Pratteln mit viel Energie vorgestellt, die älteren Songs wie «Karma» aus dem Jahre 2001 fanden ebenfalls Platz in der Setlist. 

Kamelot kommen auf die Bühne, um musikalisch zu unterhalten. Mit einer zweistöckigen Bühne und einem «Mini Catwalk» gewähren sie sich viel Platz und nutzen diesen auch sehr gut. Die Nähe zu den treuen Fans, die ihre Helden non Stop feierten, ist den US-Amerikanern wichtig. Nach so vielen Besuchen in der Konzertfabrik kann man ja schon fast von einem Heimspiel reden. 

Besonders Bassist Sean Tibbets kam immer wieder für seine Solos nach vorne und schwang seine blonden Dreadlocks. 

Kamelot überzeugten auch bei ihrem dreizehnten Gastspiel seit 1998. Es wird eine Frage der Zeit sein bis Tommy Karevik und seine Männer sowie Gastsängerin wieder nach Pratteln kommen und bestimmt wieder begeistern werden.

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