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1.Titelbild_Frei.Wild_©Stagetime.ch15.jpg

24. Mai 2026
Frei.Wild
Halle 622 Zürich

Ein langjähriger Kollege ist seit Jahren ein grosser Frei.Wild Fan. Seinen Urlaub verbringt er gerne im Südtirol und kennt die Bandmitglieder persönlich. Seine Erzählungen, auch über das bandeigene Festival, Alpenflair, machten mich neugierig. 
Frei.Wild steht für Texte über Heimatliebe und viel Gesellschaftskritik. Dies untermauerten sie mit der ersten Strophe des ersten Songs.

«Das Land der Vollidioten» «Das ist das Land der Vollidioten
Die denken, Heimatliebe ist gleich Staatsverrat
Wir sind keine Neonazis und keine Anarchisten
Wir sind einfach gleich wie ihr, von hier.»

Nach der Singleauskopplung vom «Mitten ins Herz»-Album aus dem Jahr 2006, ging es mit dem Namensgeber des aktuellen Albums «Immer unter Feuer» weiter. 
Dieses Mal geht es um die Band selbst und wie sie immer nach vorn wollen.

Das Frei.Wild oft mit den legendären Böse Onkelz verglichen werden, ist nicht weit hergeholt. Alle Bandmitglieder sind grosse Fans der Frankfurter Deutsch-Rock-Band. 

Frei.Wild spielten in der ausverkauften Halle 622 ein begeisterndes Konzert. Mit einer gut durchmischten Setliste von alten und neuen Songs. 
Es wurde teilweise textsicher mitgesungen, andere mussten zuerst ein Handyvideo machen, um den Text fürs nächste Konzert zu üben. 

Dank der LED Wand hinter Schlagzeuger Christian «Föhre» Forer, sah man auch im hinteren Teil der Halle, was auf der Bühne passierte.

Frei.Wild ist zweifellos eine herausragende Band, die sowohl mit Spielfreude und ihrer geradlinigen Haltung überzeugt. 
Sicher sind ihre Texte provokant und treten vielen auf die Füsse. Der Gesellschaft einen Spiegel vor die Nase zu halten und aufzuzeigen, dass es mehr als nur ihre Meinung gibt, ist sicher nichts Negatives. Dass man für dieses Vorhaben etwas lauter ist, versteht sich von selbst. 

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