
3. Juli 2026
Steel Panther
X-Tra Zürich
Der grosse Ansturm gab es bei Türöffnung des X-Tra nicht. Dennoch war der Saal schon beim Supportact, Lucie Sue, gut gefüllt.
Die Frauenband legte gleich mit Vollgas los und begeisterte vom ersten Song an. Viel Platz hatten sie auf der Bühne nicht. Trotzdem brachten sie in ihrem Radius etwas Dynamik.
Leider konnte ich nicht viele Informationen über Lucie Sue finden. Die Band konnte mit ihrem Sound das Zürcher Publikum gut abholen, sodass die Stimmung schon ausgezeichnet im X-Tra war.

Nach einer kurzen Umbaupause kam wie immer zuerst Drummer Stix Zadinia auf die Bühne und wurde frenetisch von den Fans empfangen. Kurz darauf betraten Gitarrist Satchel, Bassist Spyder und Sänger Michael Starr die Bühne.
Steel Panther starten mit «Eyes of a Panther» vom Debütalbum «Feel the Steel» (2009).
Da ihr letztes Albumrelease schon 3 Jahre her ist, gab es an diesem Abend eine Auswahl von Klassikern aus sechsundzwanzig Jahren Band Geschichte.
Typisch für die kalifornische Glamrockband sind ihre nicht jugendfreien Texte und die anzüglichen Bemerkungen gegenüber dem weiblichen Publikum. Diese Zutaten machen die Band bei beiden Geschlechtern so beliebt.
Im hinteren Teil der Bühne stehen zwei Pole-Stangen, an denen zwei junge Frauen waghalsige Tricks zeigen.
Steel Panther begeistern mit einer sehr unterhaltsamen Show.
Leider wurden die Dialoge zwischen den Songs nicht kürzer, sondern noch länger als sonst.
Naja, es sind Steel Panther, die bleiben sich treu und das ist gut so.
Bei den Sunny boys weiss man immer, was man bekommt, und dennoch ist es nie langweilig.
So war es ebenfalls an diesem Freitag im altehrwürdigen X‑Tra.

























