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9. Oktober 2026
Dimmur Borgir & Behemoth
Volkshaus Zürich

Mit Behemoth und Dimur Borgir starteten zwei der einflussreichsten Extrem-Metal-Bands ihre «In League With Satan» Europa Tour in Zürich.
Als Special Guest war die schwedische Black Metal-Band Dark Funeral dabei. 
Bevor man sich aber in den Konzertsaal der Halle 622 mit einem leckeren Brooklyn Bier in der Hand stürzte, sah man auf der linken Seite vier Staffeleien mit Ölbildern. Die Künstler*innen auf den Bildern waren allen Besuchenden sofort vertraut. 
Weiter vorn stand eine junge Frau vor einer Staffelei mit Pinsel und Farbpalette in der Hand. Die Frau heisst Miriam Ritler und ist eine unglaublich talentierte Fotografin. 
In der Pandemie begann Miriam, ihre Fotos zu malen. Mittlerweile macht sie Ausstellungen und verkauft ihre Werke. 
Miriam ist seit vielen Jahren eine Kollegin und wertvolle Wegbegleiterin, die immer mit einem Lachen für eine gute Stimmung sorgt. 
Und weil «Miri» so wichtig in der «Konzertfotograf*innen-Familie» ist, gibt es hier ihre eigene Fotoserie.

Ach ja, und folgt ihr auf Instagram: Miriam Ritler

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Um 19.00 Uhr war alles bereit für die Black Metaller von Dark Funeral. Alles? das Licht war aus, das Intro brummte, der Drummer sass schon an seinem Arbeitsplatz. Doch wo war der Rest der Band? Das Intro war fertig und Jalomaah machte sich kurz auf den Weg und holte seine Kollegen.
Im zweiten Anlauf standen dann mit Micke „Lord Ahriman“ Svanberg (E-Gitarre und einziges Gründungsmitglied), Chaq Mol (E-Gitarre), Adra-Melek (Bass), Jalomaah (Drums) und Andreas „Heljarmadr“ Vingbäck (Gesang) alle auf der Bühne. Die Schweden legten gewaltig los und holten einige Besuchende aus dem Foyer in die Halle. 
Black Metal Bands sind auf der Bühne nicht die agilsten Musiker. An diesem Abend hatte besonders der Sänger Andreas „Heljarmadr“ Vingbäck für einmal einen beachtlichen Bewegungsdrang und war auch mal auf der linken und rechten Seite der Bühne. 

Die Schweden hatten unglaublich Bock, in Zürich für eine dreiviertel volle Halle zu spielen. 
Ihr Auftritt war eine echte Ansage und machte viel Spass, zuzuhören und zu feiern.

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Die norwegische Black Metal Szene hat eine sehr düstere Geschichte und einige Anhänger haben es für mich als absoluten Religionshasser (ALLE Religionen) mit Kirchen anzünden und Ritualmorden doch etwas übertrieben. 
Dies hat aber wenig mit den Bands als solches zu tun, sondern mit der Gesinnung des Einzelnen.

Dimmu Borgir zählen seit Jahren zu den absolut besten des Black Metal. Aber diesem Genre sind sie nur von 1993 (Gründungsjahr) bis 1996 zugeordnet. Gemäss Wikipedia machen Die Norweger Extreme Metal, Dark Metal und Symphonic Metal. Tatsächlich haben Dimmu Borgier auf dem Wacken Open Air mit einem Symphonieorchester und dies vor rund 80’000 Fans.
In Zürich waren es ca.2’000 Besucher*innen. Die wurden aber mit einer düsteren, nebligen und feurigen Show belohnt. 
Sicher ist Dimmu Borgir keine Band, die kommerziell so erfolgreich sein wird wie Metalbands aus anderen Subgenres. Aber in ihrer Sparte sind sie ganz klar eine der besten. Sowohl von der Präsenz als auch vom Musikalischen.

Nach den Norwegern gab es von den polnischen  Behemoth heftig eins auf die Ohren. 
Die Band um Sänger und Gitarristen Nergal ist vom Stil her ganz klar im Black Metal zu Hause. Druckvoll und mit viel Feuer zeigten Behemoth einmal mehr ein grossartiges Konzert. Die Polen waren in den vergangenen Jahren schon einige Male in der Schweiz und überzeugen immer. 

War das jetzt also der perfekte Black Metal Abend? Die drei Bands machten auf jeden Fall viel Spass. Einzig Behemoth hatten am Anfang ein wenig Mühe mit dem Sound, aber das ist einmal mehr Jammern auf hohem Niveau. 
Für einen Freitagabend war die Halle 622 eher mässig gefüllt. Dennoch war die Stimmung hervorragend. 
Mein persönlicher Höhepunkt war aber ganz klar Dimmur Borgir. Es kam noch nicht oft vor, dass ich eine Band zum ersten Mal live sehe und während des Konzerts ein Album herunterlade. Und ja, man kann die Norweger auch «ab Konserve» hören. 

Disclaimer EU-AI Act: Fotos: Fotos können mit KI Unterstützung stellenweise bearbeitet sein. 

Disclaimer EU-AI Act: Texte: Alle Texte sind von mir geschrieben. Die Rechtschreibung wurde mit der Hilfe von KI überprüft und von mir manuell angepasst.

Bei diesen Veranstaltern darf ich fotografieren

Allen Veranstaltern herzlichen Dank für die schöne Zusammenarbeit.

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